Fasan – Faisan

Fasan – Faisan

Herkunft und Vorkommen

Der Fasan steht an der Spitze des jagdbaren Geflügels. Seine ursprüngliche Heimat sind die Ufergegenden des Schwarzen Meeres. Da er in sogenannten Fasanerien gezüchtet werden kann, von wo er in die freie Wildbahn ausgesetzt wird, ist er heute fast überall anzutreffen.

Bild: www.lbv.de
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Gattung und Beschreibung

Der Fasan gehört zu den Wildhühnern. Man unterscheidet Fasane mit und ohne Halsring. Der Jagd– oder Edelfasan ist ohne Halsring. Die männlichen Tiere haben ein farbenprächtiges Gefieder, die weiblichen dagegen sind unscheinbar grau-braun. Zum Unterschied von Haushuhn hat der Fasan einen langen Schwanz. Der junge Fasan hat graue Beine, einen kurzen, stumpfen Sporn und ein weiches, biegsames Brustbein. Der Fasan kann ein Alter von 6 bis 10 Jahren erreichen.

Lagerung

Der Fasan muss einige Tage in den Federn an einem kalten, trocknen Ort abgehängt werden, wobei das Fleisch sein eigenartiges Aroma (faisandé) erhält. Den richtigen Reifegrad für genügend “faisandé” ersieht man daran, dass am Schnabel fettiges Öl hervortritt.

Verwendung

Der Fasan kann gebraten, geschmort oder als Salmi zubereitet werden. Ältere Fasane lassen sich auch in Form von Soufflé verarbeiten.