Hülsenfrüchte – Légumineux

Hülsenfrüchte – Légumineux

Hülsenfrüchte sind die getrockneten Samen von Schmetterlingsblütlern.

Sie bestehen aus einer Hülse (Schote), in der sich die Samen befinden. Die Hülse teilt sich bei der Reifung in zwei Teile, springt auf und gibt die Samen frei.

Die unreifen, zarten Samen werden im grünen Zustand als Gemüse, im reifen Zustand geschält oder ungeschält als Hülsenfrüchte verwendet.

Zusammensetzung:

  • Eiweiß: 20 bis 25%
  • Sojabohne: 40%
  • Kohlenhydrate: 40 bis 55%
  • Wasser: 10 bis 15%
  • Fett: 2 bis 4%
  • Mineralstoffe: 2 bis 4%
  • Zellulose: 4 bis 6%
  • Vitamine: Gruppe B

Qualitätsmerkmale

Hülsenfrüchte sind Träger wichtiger Nährstoffe und enthalten vor allem pflanzliches Eiweiß sowie Kohlenhydrate. Dazu kommen die Mineralstoffe Kali und Phosphorsäure. Gute Hülsenfrüchte müssen vollkörnig und glänzend sein. Mattes, runzeliges Aussehen weist auf Überlagerung hin. Solche Hülsenfrüchte werden beim Kochen nicht mehr weich.

Verwendung

Als Gemüse und Salate nach verschiedener Arten gekocht oder zur Herstellung von Suppen (ganz, geschrotet, gemahlen oder püriert).

Lagerung

Trocken, kühl und luftig, vor Motten geschützt. Über ein Jahr haltbar. Überlagerte Ware schwimmt im Wasser obenauf.