Nichthaftende Beschichtungen (PTFE)

Die Entdeckung des PTFE geht auf das Jahr 1938 zurück. In einem Labor des Chemieunternehmers Du Pont de Nemours in den USA wurde Versuche mit einem Kühlgas in Zylindern gemacht. Dabei stellte man fest, dass ein Zylinder, der am Tag zuvor gefüllt worden war, anscheinend kein Gas mehr enthielt, obwohl er nichts an Gewicht verloren hatte. Als er geöffnet wurde, entdeckte man ein weißes, wachsartiges Pulver, welches offenbar aus dem Gas entstanden war. In Tests erwies es sich als chemisch unveränderlich und beständig gegen hohe sowie niedrige Temperaturen. Fast nichts blieb daran haften.

Solche Stoffe sind jetzt als Fluorkunststoffe bekannt, da in ihnen Fluor- und Kohlenstoffatome sehr fest verbunden sind. Sie enthalten kein freies Fluor.

In einer beschichteten Pfanne kann mit oder ohne Fett gebraten werden.

Im Zusammenhang mit der Überhitzung von PTFE-beschichteten Pfannen wird manchmal die Frage nach der gesundheitlichen Unbedenklichkeit solcher Beschichtungen gestellt. Diese kann durchaus positiv beantwortet werden. Fälle von Gesundheitsschäden sind bisher nicht bekannt geworden.