Die Vermarktungs- und Qualitätsnormen für Gemüse

Die Vermarktungs- und Qualitätsnormen für Gemüse

Neben speziellen Normen für Gemüsepaprika, Salate, krause Endivie, Eskariol und Tomaten müssen alle Gemüsearten folgende Mindesteigenschaften der allgemeinen Vermarktungsnorm erfüllen:

  • Unversehrtheit (keine groben Beschädigungen)
  • Gesundheit (keine Fäulnis oder Krankheit)
  • Sauberkeit (frei von Schmutz oder Rückständen von Behandlungsmitteln)
  • Frische (keine Welke)
  • kein Schädlingsbefall (z. B. Maden, Milben oder Blattläusen)
  • keine Schäden durch Schädlinge (Fraß- oder Einstichstellen)
  • keine ungewöhnliche äußere Feuchtigkeit (Rückstände vom Kondenswasser ist zulässig)
  • Geruchs- und Geschmacksechtheit (kein fremder Geruch oder Geschmack)
  • Reife (das Gemüse muss ausreichend entwickelt sein)

Qualitätsklassen

Über die Mindestanforderungen hinaus unterscheidet man vier Qualitätsunterteilungen:

  • Klasse Extra: keine Fehler in Form und Farbe, Qualität hervorragend, praktisch fehlerfrei oder teilweise kleine Fehler.
  • Klasse I: gute Qualität, sorten-typisch in der Form; Entwicklung und Färbung; zulässig sind leichte Fehler hinsichtlich Form, Entwicklung und Farbe sowie leichte Fehler an der Schale / Haut.
  • Klasse II: kleine Fehler in Form und Farbe, marktfähige Qualität, eine sorten-typische Ausprägung der Merkmale wird nicht verlangt, die Mindesteigenschaften müssen eingehalten werden.